Historie

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Heinz Warnken, 1933 (1. Nationalspieler Bremens)
Heinz Warnken, 1933 (1. Nationalspieler Bremens)

Am 16. Oktober 1896 schlossen sich die Vereine Germania und Brema unter dem Namen Komet von 1896 e.V. zusammen. Zuerst spielte man auf einem freien Platz an der Weizenkampstraße, um dann auf einem Kasernenplatz in der Neustadt und später auf den Schützenhof über zu siedeln. Als Vereinsfarben wurden die bremischen gewählt. Ab 1903 spielte Komet neben ATS Buntentor und Werder auf dem Kuhhirten im bremischen Fußballsport eine Hauptrolle. Nach wenigen Jahren siedelte Komet zum Stadtwerder und anschließend nach Huckelriede. Der Verein hatte jetzt 4 Fußballmannschaften und eine erfolgreiche Leichtathletikabteilung. Die Vereine Viktoria 1900, Preußen schlossen sich 1901 zu Germania 1901 zusammen, die wiederum 1906 mit Preußen 1906 (neu) den Zusammenschluss suchten und 1913 als VfB von 1901 e.V. gegründet wurde. Dieser Verein schloss sich dann am 12.02.1919 dem VfB Komet von 1896 e.V. an.

 

1900 wurde der Pyramiden und Akrobatenclub „Frisch auf Arsten“ gegründet, der 1903 in den „Arbeiter Turnverein Jahn“ umbenannt wurde. Die Bildung eines Turnvereins ergab sich aus dem hohen Anteil von Arbeitern in Arsten, insbesondere von Steinsetzern. Im Verein gab es ab 1909 ebenfalls einen Trommler- und Pfeifenchor. Neben Turnen wurden hauptsächlich Veranstaltungen und Ausflüge durchgeführt.

 

Nach dem ersten Weltkrieg blühte das Vereinswesen schnell wieder auf. Bei den Kometen wuchs die Mitgliederzahl kontinuierlich. Neben mehreren Herrenmannschaften wurde der Jugendbereich stark gefördert. 1926 hatte der Verein 563 Mitglieder in den Sparten Fußball, Leichtathletik, Faustball, Turnen und Schwimmen. Im Fußballbereich konnten zahlreich Erfolge erzielt werden, wie z.B. der Gewinn des Jade/Weser Pokals und Bezirksmeisterschaften. 

Beim Arbeiterturnverein Jahn bildete sich nach dem ersten Weltkrieg eine Fußballabteilung, die scheiterte. 1922 gründeten Arster und Habenhauser Fußballer 1922 den Sportverein Einigkeit Arsten-Habenhausen. Neben einer Turnriege im Jahr 1918 wurde 1926 eine Handballabteilung ins Leben gerufen. Da die Fuß- und Handballer einen Sportplatz benötigten, erstellte man 1927 einen Sportplatz Am Mühlendamm.

 

Zwischen 1933 und 1945 war der VfB Komet mit dem ATS Buntentor zwangsvereinigt. Auch der Verein in Arsten wurde aufgelöst. Die Sportgeräte wurden beschlagnahmt und dem Verein „Weserstrand“ zugeführt. Gleichzeitig wurde der Kasernenplatz in Huckelriede geschlossen. Ein normaler Sportbetrieb war fast nicht mehr möglich. Trotzdem gelang Fußballspieler Heinz Warnken vom VfB Komet der Sprung in die Deutsche Nationalmannschaft. Er spielte 1936 im Landerspiel gegen Bulgarien. Ebenfalls nahm eine Sportlerin an den Olympischen Spielen 1936 in Berlin im Hochsprung teil. 1935 wurde der Verein TuS Arsten aus den Mitgliedern des alten Jahn Sportvereins, der Einigkeit und Weserstrand gegründet. 1937 verfügte der Verein über 237 Mitgliedern in den Sparten Turnen, Handball, Fußball und Boxen. Im Handball errang der TuS die erste Handballkreismeisterschaft. 

 

Nach dem zweiten Weltkrieg kam der Sportbetrieb in beiden Vereinen nur langsam wieder in Bewegung. Komet verfügte 1946 wieder über 300 Mitglieder und die Fußballmannschaften trugen ihre Spiele auf den Plätzen am Kuhhirten aus. Auch eine Damen-Fußballmannschaft wurde ins Leben gerufen. Wegen der unzureichenden Spielflächen wurden am Kuhhirten zwei weitere Fußballfelder erstellt. Die Jugendmannschaften beflügelte dies, so dass große Erfolge in den Staffel- und Verbandsklassen bis 1952/53 erzielt werden konnten. Als zweitältester Bremer Fußballverein erhielt der VfB Komet eine besondere Ehrung durch den DFB. 

 

Da beim TuS Arsten die Sportmöglichkeiten fehlten, wurde 1952 die Kulturhalle erstellt. Daraus resultierte ein regelmäßiger Sportbetrieb und erstmalig der bekannte „Arster Karneval“. Die Inbetriebnahme der neuen Sportanlage am Korbhauser Weg erfolgte 1953. Der Aufstieg der 1. Herrenmannschaft in die höchste Bremer Spielklasse war die Folge. Um dem Sportplatzproblem gerecht zu werden, wurden vom VfB Komet die Sportplätze im Hansastadion angemietet. Weitere drei Plätze wurden an der Kattenturmer Heerstraße durch die Fußballer genutzt. Durch den Zusammenschluss mit dem VfR links der Weser im Jahre 1971 wurde der Vereinsname „Rot Weiss Bremen 1896“ gewählt. Die Sportarten Fußball, Handball, Leichtathletik, Turnen, Tischtennis und Schach wurden angeboten. Der Vereinsschwerpunkt verlagerte sich nach Kattenturm/Kattenesch. 1975 stieg die 1. Herrenmannschaft wieder in die höchste bremische Liga auf. 1976 nahm der Damen- und Mädchenbereich wieder den Spielbetrieb auf. Der Verein hatte jetzt ca. 1800 Mitglieder. Aufgrund von permanenten Verwechselungen der vielen gleichlautenden Vereinsnamen wurde 1978 der alte Vereinsname VfB Komet wieder angenommen.

 

Auch der TuS Arsten wuchs permanent. Besonders zeichnete sich die Jugendarbeit im Handball aus. Mehrere Landes- und Norddeutsche Meisterschaften wurden errungen. 

1980 erhielt der VfB Komet als alleiniger Nutzer die Bezirksportanlage Obervieland zur Verfügung. Er erstellte auf eigene Kosten ein Vereinsheim mit Kegelbahn. Da aufgrund der Vielzahl der Mannschaft die Flächen nicht ausreichten, wurde ebenfalls weiter an der Kattenturmer Heerstraße gespielt. Viele Erfolge in allen Sparten kennzeichneten die 80er Jahre. 1984 wurde die Tennisabteilung gegründet. 1987 erhielt der Verein für vorbildliche Talentförderung im Damen- und Mädchenfußball das „grüne Band“ als Auszeichnung. In den Folgejahren wurden Kursprogramme (auch für Nichtmitglieder) ab 1989, eine Radlergruppe 1992, eine Basketballabteilung 1994, eine Taekwondo Abteilung und eine Tanzabteilung gegründet. 

 

Neben den sportlichen Aktivitäten standen auch beim TuS Arsten die Jahre im Zeichen des Bauens. 1975 wurde der Anbau an die Kulturhalle und zwei Umkleideeinheiten erstellt. 1998 errichtete der Verein eine Mehrzweckhalle. Die Volleyballabteilung  feierte in der Spielgemeinschaft mit BTS Neustadt und Bremen 1875 große Erfolge. Diese wurde nach der Auflösung der Spielgemeinschaft auch weiter beim TuS gefeiert. Auf der Anlage am Korbhauser Weg gibt es neben den großzügigen Freiflächen ein Rasenspielfeld mit Aschenbahn und einen Grandplatz. 

 

Aufgrund Bauverdrängung erhielt der VfB Komet 1998 eine neue Sportanlage an der Egon-Kähler-Straße zur Verfügung gestellt. Es wurde ein Stadion mit Tartanbahn, zwei weitere Rasenplätze, ein Grandplatz, ein E-Feld und ein F-Feld erstellt. Daneben eines 3-Feld-Beach-Anlage, 6 Tennis-Außenanlage, großzügige Parkflächen, eine Dreifeldhalle und Dreifeld-Tennishalle, jeweils mit Doppelschwingboden und mit entsprechenden Umkleideräumen, sowie ein gastronomischer Bereich mit Kegelbahn und Besprechungs- und Büroräumen. 

Aufgrund der kooperativen Zusammenarbeit mit dem Schulzentrum Obervieland, hier insbesondere im Bereich Fußball, wurde die Jugendarbeit immer mehr gefördert. 

 

Vor dem Hintergrund beiden Vereinen zukünftig eine breite Basis sowohl in sportlicher, als auch finanzieller Hinsicht zu bieten, stimmten die Mitglieder der Vereine einem Zusammenschluss zu, der am 01.10.2006 in Kraft trat. 

 

Im Leichtathletikbereich konnten zwei Athletinnen in Peking bei der Olympiade starten. Viele weitere Norddeutsche, Deutsche und internationale Erfolge schlossen sich an. 

2011 schloss sich der Hundesportverein Habenhausen als Abteilung dem Verein an und nutzt jetzt für die Ausbildung und Wettkämpfe der Vierbeiner eine 9000 m² große Vorhaltefläche. 

Die Sportanlagen werden zur Zeit von etwa 2400 Mitgliedern genutzt. Auf den Rasenflächen spielen bis zu 40 Fußballmannschaften. Die vereinseigenen Hallen und Räumlichkeiten werden von den Sportlern geschätzt. Das Stadion wurde zwischenzeitlich mit einer Tribüne für 1500 Zuschauer versehen. Sehnsüchtig erwarten die vielen Fußballer eines dringend erforderlichen Kunstrasenplatz, um gerade in der Winterzeit optimiert trainieren zu können.

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