U19 verspielt frühe 2:0-Führung und verliert mit 3:5

Beim JFV Bremerhaven erleben unsere A-Junioren die nächste Enttäuschung

Artikel aus dem Stadtteilkurier des WESER-KURIER, Autor: Christian Markwort.

Im Spiel in der A-Junioren-Regionalliga zwischen dem JFV Bremerhaven und dem TuS Komet Arsten hätten laut TuS-Trainer Serhan Zengin zwei unglückliche Situationen maßgeblich zur bitteren 3:5 (2:1)-Auswärtsniederlage seines Teams geführt. "Wir haben sehr gut begonnen", verdeutlichte der Coach, "haben schnell mit 2:0 geführt und hatten die erste Halbzeit komplett im Griff." Allerdings sei es kurz vor der Halbzeit zu einem vermeidbaren Freistoß für die Gäste gekommen, "ein Standard, den wir einfach schlecht verteidigt haben und der dann zum Anschluss für Bremerhaven geführt hat", so Zengin. Den Freistoß veredelte JFV-Kicker Finn Holznagel souverän (45.) und ließ sein Team nach der frühen Führung durch Arstens Valentin Rexhepi (5.) sowie Kenstar Gehle (9.) wieder Hoffnung schöpfen.

 

Nach der Pause hatten erneut die Gäste den Spielfaden in ihren Händen, jedoch unterlief TuS-Torwart Ole Grund bei einem vermeintlich unspektakulären Freistoß ein kapitaler Fehler: Er ließ den Ball aus den Händen fallen und Arstens Evis Gakovi bekam die Kugel aus Versehen an die Hand, wofür er mit der Roten Karte plus Elfmeter gegen seine Mannschaft bestraft wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte erneut Holznagel (64.), allerdings ließen sich die Gäste davon zunächst nur wenig beirren und setzten ihr mutiges Offensivspiel munter fort. Als Holznagel allerdings nur wenig später sogar den Führungstreffer für seinen Klub erzielen konnte (68.), schienen die Arster komplett auf die Verliererstraße zu geraten. "Das 3:2 war ein abgefälschter Schuss", bekundete der maßlos enttäuschte Trainer, "was zu unserer Pechsträhne passte."

 

Sein Team sei dennoch erneut stark zurückgekommen und erzielte trotz Unterzahl sogar den 3:3-Ausgleich durch Ramazan Gülac (72.). Danach allerdings lief es komplett gegen Arsten. "Beim 4:3 schalten wir wieder zu langsam", bewertete Zengin den JFV-Treffer durch Fabio Matos Campota (82.), "und dann war es gegessen." Den Schlusspunkt setzte schließlich Fynn Luca Friedrichs in der Nachspielzeit (90.+3). "Das war unsere bisher beste Saisonleistung", beteuerte Zengin, "leider ist der sicher geglaubte Sieg auf einmal wieder in die andere Richtung gekippt." Wenn seine Mannschaft aber so mutig weiterspiele, "holen wir unsere Punkte, da bin ich mir sicher. Wir bleiben dran und unserem Weg treu", versicherte Zengin.

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