Kanu-Tour der 3.D-Jugend

Text von Harald Seutter

Als ‚teambildenden‘ Saisonauftakt für die Saison 2017 - 2018 haben wir uns für eine Kanu-Tour auf der Hamme (www.Kanu4you.de) entschieden. Bei durchmischten Bootsbesatzungen sollten die Jungs in diesem ihnen weitestgehend unbekannten Terrain auf einer Strecke von 11,5km Länge mit 3 ‚Stromschnellen‘ ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen, was dann mit einer Ausnahme (!) auch klappen sollte. Nach der aufgrund ‚hoher Wassermengen von oben‘ kurzfristig notwendig gewordene Verlegung des Termins vom 12. auf den 13.08.2017 ging es dann zusammen mit den zusätzlich angeworbenen Bootsführern Matyas INSAM, Jens DIERKS und Arkadij JUNGNICKEL („Vielen Dank nochmal!“) in Richtung Ausgangspunkt ‚Oelmühle‘ bei Dötlingen.

 

Nachdem Fragen wie „Was zieh ich an?“ und „Was nehme ich mit?“ geklärt waren, zeigte uns der Wettergott, dass er vom Vortag noch etwas übrig gelassen hatte: REGEN! Im Angesicht der bereitliegenden Kanus, des ‚reißenden‘ Flusses sowie des nur eingeschränkt schönen Wetters wurde den ‚Einweisungsworten‘ des Guides gelauscht und so mancher begann zaghaft an seiner Unterlippe zu knabbern bzw. seine eingeschränkte Tauglichkeit für die Kanu-Tour zu kommunizieren. „Lass es uns zumindest versuchen und dann schauen wir mal, okay?“ reichte dann aus, um die Zweifel zumindest temporär beiseite zu schieben.Und so begaben sich sukzessive die 5 Freizeit-Guides mit je drei Jungs in ihre Boote und begannen sich in Auseinandersetzung mit den kanu-technischen Unwägbarkeiten (Gleichgewicht, Paddel-Knoten, nahende Sträucher, …) zu einem Bootsteam zusammen zu finden. Bemerkenswert war hierbei wie schnell die anfangs gedämpfte Stimmung nach und nach in zunehmende Begeisterung umschlug, was sicherlich auch dem nachlassenden Regen und zunehmenden Sonnenschein zuzurechnen war. Zwei Pausen unterwegs gaben uns die Gelegenheit das Ein- und Aussteigen zu üben, den Körpern zusätzliche Energie zuzuführen und bootsübergreifend über das Kanufahren zu fachsimpeln. Beim zweiten Halt blieb sogar Zeit für ein kleines Bad in der Hamme, wo fast die gesamte Mannschaft sogar die Hamme überquerte und so ihre Schwimmtauglichkeit unter Beweis stellte. 

 

Nach gut vier Stunden erreichten dann vier Boote das Ziel an der Dehlandsbrücke bei Huntlosen, während der Vermisstenstatus des fünften Bootes mit zunehmender Zeit stieg. Die Ursache eines falschen Abbiegens stand zunächst hoch im Kurs und gerade als sich die ersten Suchtrupps auf den Weg machen wollten, sorgte das Auftauchen des vermissten Bootes am Horizont der Hamme für einen Sturm der Begeisterung. Ursache war nicht das gemutmaßte ‚falsche Abbiegen‘, sondern ein massiver Wassereinbruch in das Boot! Beim Versuch der gesamten Bootsbesatzung herannahenden Sträuchern am Hamme-Ufer gleichzeitig und auch zur selben Seite auszuweichen, brachte dies das Boot physikalischen Gesetzen folgend derart aus dem Gleichgewicht, das ein erneutes Bad in der Hamme ‚alternativlos‘ wurde. So war zum Abschluss des Tages auch noch für genügend Gesprächsstoff gesorgt und bei strahlendem Wetter konnte auch für diese Veranstaltung ein positives Resümee gezogen werden, denn alle Daumen zeigten nach oben: Allen hat es Spaß gemacht!!!

 

Wir freuen uns auf die Saison!

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