U19 kassiert 1:7-Klatsche beim SV Meppen

Zum Regionalliga-Start erlebt Neu-Trainer Serhan Zengin ein Debakel

Artikel aus dem Stadtteilkurier des WESER-KURIER, Autor: Christian Markwort.

Vor dem Start in die neue Saison in der A-Junioren-Regionalliga Nord war der Trainer des TuS Komet Arsten noch optimistisch: „Wir haben viele Spieler mit sehr viel Potenzial“, erklärte Serhan Zengin, der dennoch „nur“ den Klassenerhalt als oberstes Ziel ausgegeben hatte. Wohlweislich, wie sich beim ersten Auswärtsspiel seiner Mannschaft  zeigte - nach „schlimmen letzten 20 Minuten“ (Zengin) kehrte das Team mit einer deftigen 1:7 (1:2)-Klatsche vom JLZ Emsland in Meppen zurück nach Hause.

 

Dabei hatte es in der ersten halben Stunde eigentlich noch ganz gut für den Arster Nachwuchs ausgesehen. Aus einer stabilen Abwehr heraus kombinierten sie sich munter in Richtung gegnerisches Tor, ohne sich allerdings dafür zu belohnen. Im Gegenzug sorgte ein Doppelschlag binnen einer Minute quasi für die frühe Vorentscheidung. Zunächst nutzte Leon Kugland eine Arster Unachtsamkeit im Strafraum zum Führungstreffer für die Gastgeber (31.), direkt nach dem Wiederanstoß baute Zolfaquar Nazari nach einem schlimmen Querpass im Arster Strafraum die Führung aus (32.). Die Gäste ließen die Köpfe aber nicht hängen und kamen durch eine feine Kombination über Passgeber Valentin Rexhepi und Torschütze Sedat Özdemir noch vor dem Pausenpfiff zum Anschlusstreffer (42.).

 

Nach dem erneuten frühen Rückschlag für Arsten kurz nach Wiederbeginn durch Sven-Lennart Goldschmidt (49.) hatten die Bremer Gäste mehrfach das 2:3 auf dem Fuß, allerdings versagten den Spielern im entscheidenden Moment die Nerven. „Wir haben in der ersten Halbzeit viel Gutes dabei gehabt“, betonte der Coach, „aber nach dem 1:4 brachen bei uns alle Dämme.“ Die Treffer für die nun überlegenen Gastgeber fielen wie reife Früchte, bei Arsten klappte dagegen in sämtlichen Mannschaftsteilen gar nichts mehr. „So, wie in den letzten 20 Minuten dürfen wir uns auch bei diesem Spielstand einfach nicht präsentieren“, ärgerte sich Zengin nach Spielende mehr über die mangelhafte Einstellung seiner Kicker als über das Resultat, „dass vielleicht ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen“ sei, wie er konstatierte. In den kommenden Partien werde sich sein Team von einer anderen Seite zeigen, versicherte Zengin, „nun kommen Gegner, mit denen wir uns auf Augenhöhe bewegen“.

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