1. Herren verliert spät gegen TuRa Bremen

Trotz dreimaliger Führung verliert Arsten durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 3:4

Nach zwei Siegen aus den ersten zwei Spielen musste sich der TuS Komet Arsten zum ersten Mal in dieser Saison geschlagen geben. Die 3:4 (2:2)-Niederlage gegen TuRa Bremen war dabei durchaus als ärgerlich zu bezeichnen, da der Siegtreffer der Gröpelinger erst in der dritten Minute der Nachspielzeit zustande gekommen war.

 

Den besseren Start in die Partie verbuchten die Hausherren aus Arsten. Schon nach fünf Minuten hätten sie führen müssen, doch Maik Ahlers (3.) und Chris Hoppe (5.) scheiterten am glänzend parierenden TuRa-Keeper. Hoppe fiel bei seinem Schuss allerdings so unglücklich auf seine Schulter, dass er anschließend ausgewechselt werden musste. Für den Aufsteiger waren die beiden Möglichkeiten der Arster Warnung genug. Die Gäste pressten nun viel früher und setzten ihren Gegner somit unter Druck. Mit den daraus resultierenden größeren Spielanteilen besaßen die Gröpelinger auch gute Möglichkeiten. So verpassten Volkan-Abdullah Arslan, der drüber schoss, und Khalil Hamma, der am TuS-Torwart scheiterte, die Führung. Die fiel wiederum auf der Gegenseite durch Maik Ahlers, der schön freigespielt worden war, in den Strafraum drang und ins lange Eck vollendete (27.).

 

Nur wenige Minuten später hätte Menad Belkessam für die "Kometen" auf 2:0 erhöhen müssen, doch nach Querpass von Sebastian Seebeck scheiterte der Arster Kapitän aus zehn Metern freistehend am TuRa-Keeper. Stattdessen bestrafte Volkan-Abdullah Arslan, der per Heber freigespielt wurde, die Chancenverwertung der Hausherren nach einem schönen Lupfer zum Ausgleich (35.). Davon unbeeindruckt erzielte Howard Barbosa aber nur drei Minuten später die erneute Führung, als er eine Flanke über die Linie drückte. Bestehen blieb sie aber keine 60 Sekunden, denn nach einem Abwehrfehler infolge eines langen Balles tauchte Sipan Heso frei vor dem Arster Tor auf und ließ Torwart Chris Maaß keine Chance mit seinem Schlenzer ins lange Eck.

 

Nach der Pause wurden die ohnehin schon intensiven Zweikämpfe noch etwas härter, das belegen auch sieben Gelbe und eine Gelb-Rote Karte, die alle im zweiten Abschnitt gezückt wurden. Trotzdem ging der TuS Komet Arsten wieder mit 3:2 in Führung, als Maik Ahlers nach einem Gestocher im Anschluss an eine Ecke zur Stelle war. TuRa antwortete aber wieder recht schnell, diesmal jedoch aus einer Abseitsposition. Ein TuRa-Spieler grätscht einem Komet-Verteidiger den Ball weg, Sipan Heso steht klar im Abseits, schiebt den Ball aber unbedrängt rein.

 

Danach wurde es immer hitziger, weil beide den Sieg wollten. TuRa besaß ein paar gefährliche Angriffe wie auch die Gastgeber aus Arsten. Justin Fronia sah schließlich Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels, zuvor hätte der schwache Schiedsrichter aber sowohl auf der einen als auch auf der anderen noch Spieler runterschmeissen müssen, da der Fußball immer mehr in den Hintergrund gerückt war. Trotz Unterzahl besaß aber Komet die besseren Chancen: Erst scheiterte Maik Ahlers frei vor dem Tor, als er auf den Mann schoss (82.). Dann lief Mamadou Drammeh zwei Mal alleine von der Mittellinie aufs Tor zu, schoss aber das eine Mal den Keeper an (84.) und legte den Ball das andere Mal zwar am Torwart vorbei, sein Schuss wurde aber auf der Linie geklärt (88.). Und so kam es wie es kommen musste: 93. Minute, Ecke TuRa, Komet wehrte den Ball per Kopf an die Strafraumlinie ab, da steht Jakub Keller und hämmert den Ball rein. Unmittelbar danach ist die Partie vorbei.

 

"Jede Mannschaft hätte gewinnen können, es war ein sehr ausgeglichenes Spiel. Letztlich haben wir den Lucky Punch gemacht und Komet nicht", resümierte TuRa-Coach Dominique Bonanni, dessen Team in seinen Augen in taktischer Hinsicht nicht so gut wie im ersten Spiel agierte, dafür aber viel Leidenschaft zeigte. "Das hat mir gefallen", so Bonanni.

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