1. Herren siegt dank drei Toren in sieben Minuten

Beim SV Lemwerder kommen die Landesliga-Kicker zu einem 4:1-Erfolg

Artikel aus der Zeitung "Die Norddeutsche", Autor: Marc Gogol.

Seine Heimpremiere in der Fußball-Landesliga hat der SV Lemwerder mit einer Niederlage beendet. Gegen den TuS Komet Arsten unterlag die Mannschaft von Trainer Norman Stamer bei Dauerregen mit 1:4 (1:1). Sieben Minuten in der zweiten Halbzeit mit drei Gegentoren gaben letztlich den Ausschlag zugunsten der Gäste. Am Freitag steht dem SVL bereits das nächste Heimspiel ins Haus, dann stellt sich Aufsteiger TSV Farge-Rekum, dessen Spiel gestern witterungsbedingt ausfiel, vor.

 

Das Unheil aus Sicht der Lemwerderaner begann mit einem direkten Freistoß von Lars Lührssen aus rund 20 Metern Torentfernung, der unter die Latte und dann über die Linie prallte (55.). Zwei weitere Tore der „Kometen“ durch Flachschüsse (61., 62.) von Howard Barbosa und Kapitän Menad Belkessam machten aus einem 1:1 zur Halbzeit schnell ein 1:4. „Wir bieten dem Gegner zu viel an. Unsere Schwächephasen müssen wir abstellen“, analysierte Lemwerders Trainer Norman Stamer nach dem Schlusspfiff. Die verflixten sieben Minuten in Durchgang zwei nicht mitgerechnet, hatte er beide Mannschaften nämlich gleichwertig gesehen und sein Team in der ersten Halbzeit sogar mit den besseren Chancen.

 

Die erste hatte Andre Niedzulka nach Zuspiel von Tim Weinmann, der am Dienstag im Pokal gegen Woltmershausen noch Zuschauer war. Komets Torhüter Chris-Ole Maaß klärte jedoch per Fußabwehr. Danach hätte Tim Weinmann selbst zweimal für die Führung der Gastgeber sorgen können. Einmal konnte er den Pass von Sandro Iacovozzi jedoch nicht mehr erlaufen, beim zweiten Mal schoss er flach am langen Eck vorbei. Das erste Tor fiel dann auf der Gegenseite, als die Lemwerderaner stehen blieben und auf den Foul-Pfiff des Unparteiischen warteten. Der blieb jedoch aus, und Christian Hoppe konnte ungehindert querlegen auf den Torschützen Sebastian Seebeck (21.).

 

Der SVL schlug aber alsbald zurück. Schön von Steven Holstein im Strafraum angespielt, vollendete Sandro Iacovozzi aus 13 Metern zum Ausgleich. Danach hätte Andre Niedzulka sogar vor der Pause noch das 2:1 markieren können, kam jedoch gegen den herauslaufenden Chris-Ole Maaß einen Schritt zu spät. Gleich nach dem Seitenwechsel fing Tim Weinmann einen Querpass der Arster Abwehr ab und lief auf das gegnerische Tor zu. Vor seinem Abschluss wurde er allerdings gestellt. „Diese Möglichkeiten müssen wir nutzen“, ärgerte sich Norman Stamer zu Recht: „Insofern haben wir uns heute selbst geschlagen.“

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