U19 steht nach 2:1-Sieg über Blumenthal im Pokalfinale

Trotz eines frühen 0:1-Rückstandes hat unsere 1.A-Jugend das Endspiel des Bremer Landespokals erreicht. Gegen den Regionalliga-Rivalen Blumenthaler SV setzte sich die Mannschaft von Jürgen Damsch mit 2:1 durch. Sichergestellt wurde der Heimerfolg dabei von Torwart Pascal Wiewrodt, der zwei Minuten vor dem Ende einen Foulelfmeter parierte.

Artikel aus der Zeitung "Die Norddeutsche":

Pokal-Finale verpasst: Was die Bremen-Liga-Mannschaft des Blumenthaler SV von Trainer Michél Kniat am Karfreitag mit der 0:2-Niederlage gegen den Klassengefährten Leher TS erlebte, widerfuhr nun auch den in der Fußball-Regionalliga Nord spielenden A-Junioren – sie verloren ihr Halbfinale beim TuS Komet Arsten. Somit kommt Komet Arsten in den Genuss, am Mittwoch, 24. Mai, mit dem Bundesligisten Werder Bremen (7:1 im Semifinale gegen ATS Buntentor) die Kräfte zu messen.

 

Stille und Enttäuschung herrschten laut Gerrit Becker, der beim BSV mit Carsten Herbst und Timo Lochner das Trainergespann bildet, nach dem Gang in die Kabine. Und auch Spielmacher Berkan Yildirim wollte nach dem Abpfiff lieber seine Ruhe, anstatt die Niederlage gegen den im Punktspielbetrieb zweimal besiegten Liga-Konkurrenten zu analysieren: "Ich will jetzt kein Interview geben." 

 

Trainer Carsten Herbst stellte indes fest, dass seiner Mannschaft der "letzte Wille" gefehlt habe und es natürlich schön gewesen wäre, im Finale zu stehen. Doch der BSV machte aus seinen Möglichkeiten insgesamt nicht genug. Dabei hatte ihm das 1:0 von Nick Zander (15.), der einen Rückpass erahnte, erlief und verwandelte, in die Karten gespielt und aus dem stattlichen Ballbesitz im Bereich zwischen 60 und 70 Prozent hätte auch mehr gemacht werden können. Schließlich vergab Kebba Badjie auch noch in der 87. Minute die Riesenchance, sich wenigstens ins Elfmeterschießen zu retten. Nach einem Foul an Erik Köhler, der am linken Flügel ein tolles Solo hingelegt hatte, zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Doch Badjie schoss nicht platziert genug, Pascal Wiewrodt wehrte ab und sicherte TuS Komet Arsten den Finaleinzug. 

 

"Wir waren von der Qualität und Spielanlage besser, haben es Arsten aber zu leicht gemacht", stellte Gerrit Becker fest und betrachtete das 1:1 von Revan Mert Coskun, der nach einem vom BSV im Mittelfeld verlorenen Kopfballduell auf und davon ging und schließlich Keeper Jonathan Grubich verlud, als Knackpunkt: "Wir haben danach nicht mehr ins Spiel gefunden und waren zu pomadig.Wir hätten auch zwei Stunden spielen können und hätten nicht mehr gewonnen." Für Komet Arsten erwies sich der Ausgleichstreffer als Jungbrunnen. In den zwei Viererketten half jeder dem Nebenmann dabei, die Räume ganz eng zu machen und vorne leistete der Ex-Blumenthaler Onur Uzun an der Seite von Coskun ein enormes Laufpensum und setzte immer wieder zu vielversprechenden Kontern an. Die allerdings verpufften, denn auch die Nordbremer erwiesen sich in der Defensive als stabil.

 

Bis zur 79. Minute jedenfalls. Da konnte der eingewechselte Mola Lamine Khan nicht verhindern, dass der Ball in den BSV-Strafraum gelangte und die Rettungsversuche scheiterten. Ausgerechnet Onur Ozun war der Nutznießer und erzielte abgezockt den Siegtreffer. "In den Derbys führen wir mit 2:1", suchte Carsten Herbst nach einem Trost, während seine Spieler schnell in der Kabine verschwanden und die "Kometen" lauthals "Derbysieg, Derbysieg" skandierten. 

 

Ein Derbysieg, den Jürgen Damsch, der Trainer des TuS Komet Arsten, als "nicht unverdient" bezeichnete. Und von dem er sich für den Endspurt im Regionalliga-Abstiegskampf einiges erhofft: "Der Sieg ist ein Bonus. Nach sechs sieglosen Punktspielen war er wichtig für die Moral. Jetzt gilt es, das auch in die Liga zu transportieren." Die Blumenthaler können sich als Tabellenvierter nun ganz darauf konzentrieren, ihr bestes Regionalliga-Ergebnis in der Vereinsgeschichte zu erzielen.

Eine Fotostrecke vom Spiel findet ihr HIER.

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