1. Herren verspielt in Überzahl ein 2:0 und unterliegt Surheide mit 2:4

Eigentlich hatte es im Landesliga-Heimspiel der ersten Herren gegen den TuSpo Surheide nach einem Sieg für die Mannen von Steffen Dieckermann ausgesehen. Mit 2:0 führten unsere Rot-Weißen bereits nach 20 Minuten, als die Gäste nach einer Notbremse sogar in Unterzahl spielen mussten. Am Ende drehten die Surheider jedoch das Spiel und gewannen mit 4:2.

Eigentlich sah der TuS Komet Arsten im Nachholspiel der Landesliga Bremen gegen den Tuspo Surheide bereits nach 21 Minuten wie der erklärte Sieger aus. Doch eine komfortable 2:0-Führung und ein früher Platzverweis der Seestädter reichte nicht aus, um die eigentlich schon sicher geglaubten Punkte über die Zeit zu bringen. Im Gegenteil - die rote Karte gegen Marvin Schunke wirkte sich eher beflügelnd auf das Spiel der Bremerhavener aus. In Unterzahl drehten die abstiegsbedrohten Gäste das Spiel und gewannen am Ende völlig verdient mit 4:2. "Ich hätte nicht gedacht, dass wir hier in Unterzahl noch was holen. Ich bin absolut zufrieden und freue mich über die Moral meiner Mannschaft", so Surheide-Coach Dennis Rohra nach dem Spiel.

Bereits nach zehn Minuten gingen die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Menad Belkessam war es, der den Ball nach einem Zuspiel von Justin Fronia im gegnerischen Tor unterbringen konnte. Keine fünf Minuten später legte Sebastian Seebeck nach einem Querpass von Sidarta Barbosa Ferreira das 2:0 nach. In der 21. Minute musste dann Surheide-Verteidiger Marvin Schunke nach einer vermeintlichen Notbremse den Platz verlassen und das Spiel schien somit entscheiden. Doch die Moral der Gäste war ungebrochen und Sandro Felipa sorgte mit seinem Doppelpack vor der Halbzeit (31./45.) für den 2:2-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel war es dann Fabian Schröder, der mit einem verwandelten Elfmeter in der 48. Minute die Partie drehte. Den Schlusspunkt setze dann erneut Sandro Felipa, der in der 67. Minute mit einem schönen Distanzschuss zum 4:2-Endstand für Tuspo Surheide traf. Arsten-Trainer Steffen Dieckermann war nach der Niederlage alles andere als erfreut: "Das war eine unterirdische Leistung meiner Mannschaft. Der Sieg für Surheide war mehr als verdient", so Dieckermann.

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