Erste Herren siegt im Aufsteigerduell gegen Lesum mit 4:0

Im Aufsteigerduell gerät der TSV Lesum-Burgdamm gegen den TuS Komet Arsten gehörig unter die Räder - am Ende steht ein sogar schmeichelhaftes 0:4 zu Buche!

Artikel aus der "Norddeutschen" (Autor: Klaus Grunewald): 

Die eingefleischten Fans des TSV Lesum-Burgdamm blieben ungewöhnlich gelassen. 0:2 lag ihre Mannschaft zur Pause gegen den TuS Komet Arsten zurück. Und die Gäste hatten das Geschehen auf dem Heidberg so deutlich dominiert, dass eine Wende ausgeschlossen schien. Nach 90 Minuten freuten sich die Arstener über einen ungefährdeten und auch in der Höhe verdienten 4:0-Auswärtssieg gegen überforderte Lesumer Landesliga-Fußballer, die gleich sieben Stammkräfte ersetzen mussten.

 

Es war ein Aderlass, den der Aufsteiger aus Bremen-Nord im Kräftemessen mit dem Aufsteiger aus dem Bremer Süden nicht zu kompensieren vermochte. Das Team von Trainer Steffen Dieckermann präsentierte sich auf dem Heidberg als technisch versierte, lauf- und spielstarke Einheit, der die ersatzgeschwächten Lesumer nur ihre große Einsatzbereitschaft entgegensetzten. Sie allein reichte allerdings nicht aus, um zumindest eine Punkteteilung zu erkämpfen, wie TSV-Coach Gino Shabani einräumte. Zudem mussten die Gastgeber nach einer Gelb-Roten Karte für Peyman Rasmju (58.) eine gute halbe Stunde lang mit zehn Spielern über die Runden kommen und durften nach dem Abpfiff froh sein, nicht noch ärger unter die Räder gekommen zu sein.

 

„Die Vorzeichen sind insgesamt nicht gut“, hatte Lesums Co-Trainer Michael Burghardt  vor dem Anpfiff von Schiedsrichter Carsten Biewig konstatiert. Und er sollte sich schnell bestätigt fühlen. Bereits in der 4. Minute brachte Sidarta Barbosa Ferreira die Gäste mit einer Bogenlampe aus 28 Metern in Führung. TSV-Keeper Hendrik Schulz gab dabei keine gute Figur ab, verhinderte aber in der Folgezeit mit etlichen Glanzparaden ein Debakel für seine Mannschaft.

 

Auf der anderen Seite war es vor allem der flinke Lesumer Außenstürmer Chris Hybsz, der für ein wenig Torgefahr vor dem Gäste-Kasten sorgte, während Goalgetter Elvan Öksel in der Luft hing. Grund: Sein Sturmpartner Lennart Kettner musste zusammen mit Daniel Nowotny und Marian Bokelmann die Abwehr zusammenhalten und bisweilen für Entlastungsangriffe sorgen. Das 0:2 durch Niklas Homfeld (29.) aber verhinderten die Heidberger Akteure ebenso wenig wie das 0:3 nach der Pause durch denselben Spieler (62.).

 

Beiden Treffern waren überfallartige Konter der Kometen vorausgegangen. Zwar versuchte Lesum immer wieder, Struktur ins Aufbauspiel zu bringen. Doch ihre Ersatzkräfte waren insbesondere in den Einzelaktionen überfordert. Und weil die Gäste in Überzahl noch mehr Platz hatten, fiel folgerichtig auch der vierte Arstener Treffer. Nach einem Solo, bei dem er vier entkräfteten Gegenspielern das Nachsehen gab, erzielte Lars Lührssen das schönste Tor des Tages (86.) – das der Unparteiische übrigens als Zuschauer erlebte. Carsten Biewig musste wegen einer Muskelzerrung in der Halbzeit passen und die Pfeife an seinen Assistenten Andre Prieser übergeben.

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