Eigene 2:0-Führung reicht nicht aus - 1. Herren mit Remis

Trotz einer eigenen 2:0-Führung konnte unsere erste Herren die Partie beim TuSpo Surheide nicht gewinnen. Dank eines strittigen Kopfballtores in der Nachspielzeit sicherten sich die Seestädter beim 2:2 (1:0)-Unentschieden einen Punkt gegen unsere "Kometen".

In der ersten Halbzeit hatten unsere Landesliga-Fußballer deutlich mehr Spielanteile, größere Torchancen ließen aber erst einmal auf sich warten. Etwas gefährlicher wurden stattdessen nur die Gastgeber, die sich tief in die eigene Hälfte fallen ließen und auf Konter lauerten. Diese spielten die Surheider allerdings nicht konsequent genug zu Ende, sodass auch Torhüter Chris Maaß nur selten eingreifen musste. In der 27. Minute brachte Sebastian Seebeck unsere Farben schließlich in Führung. Nach einem Durcheinander im Surheider Strafraum drosch Seebeck den Ball aus zehn Metern zum 1:0 in die Maschen. Das Tor hatte sich in den Minuten zuvor angekündigt, nachdem wir das Tempo immer weiter anzogen. Kurz vor dem Seitenwechsel bot sich dann die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen. Hamudi Taha war über die rechte Seite in den Strafraum eingedrungen und zu Fall gebracht worden, den fälligen Strafstoß jagte Maik Ahlers jedoch in die Wolken (40.). 

 

Auch im zweiten Abschnitt machte unsere erste Herren zunächst dort weiter, wo sie im ersten Durchgang aufgehört hatte. Keine 60 Sekunden waren gespielt, als Howard Barbosa nach einem Doppelpass mit Sebastian Seebeck frei vor dem Gehäuse der Hausherren auftauchte und zum 2:0 einschob (46.). In der Folge versuchte das Team von Trainer Steffen Dieckermann, der aufgrund einer privaten Feierlichkeit nicht an der Seitenlinie stand, weiter nach vorne zu spielen - und wurde dafür wie schon bei der SFL Bremerhaven bestraft. Nach einem Ballverlust im Zentrum konterten die Surheider über die linke Seite, den anschließenden Flankenball verwertete der TuSpo-Stürmer schließlich Volley aus kurzer Distanz zum 1:2-Anschlusstreffer (55.). Nun wurde die Partie immer hektischer, vor allem von Außen wurde immer mehr Unruhe ins Spiel getragen. Auch deshalb verloren unsere Mannen mit zunehmender Dauer immer weiter den Faden und ließen sich auf die kleinen Geplänkel mit den Seestädtern ein. Dies hatte zur Folge, dass die "Kometen" immer seltener echten Kombinationsfußball zeigten. Weitere Torchancen gab es dagegen zuhauf, doch verpasste man eine frühzeitige Entscheidung. 

 

Größere Gelegenheiten gab es für TuSpo Surheide dagegen nicht. Zwar fanden die Blau-Gelben immer wieder Lücken in unserem Defensivverbund, doch spätestens im letzten Drittel war unsere Abwehr zur Stelle. In der Schlussphase entwickelte sich endgültig eine Kampfpartie zwischen beiden Teams. Immer wieder gerieten Spieler aneinander, was vor allem die Surheider Bank in Rage brachte. Hier verpasste es der Schiedsrichter spätestens, das Spielgeschehen wieder in ruhigere Bahnen zu lenken. Und so kam es am Ende, wie es kommen musste. Nach einem Eckball köpften die Surheider in der Nachspielzeit zum 2:2 ein (90.+3). Vorangegangen war dem Treffer allerdings ein klares Foulspiel an Gary Littke, der regelrecht zu Boden gedrückt wurde. Aufgrund der vorherigen Tumulte und der ohnehin schon aufgeheizten Stimmung gab der Schiedsrichter das Tor jedoch vermutlich trotzdem. Direkt nach dem Treffer führten die unschönen und absolut unnötigen "Jubelszenen" der Gastgeber indes zu einer weiteren von vielen Rudelbildungen, die in diesem Fall nur mit viel Mühe wieder aufgelöst werden konnte. Kurz darauf war das Spiel vorbei.

 

FAZIT: Wir verlieren eindeutig zwei Punkte in der Seestadt und müssen uns beim spielerisch schwachen TuSpo Surheide mit einem 2:2-Unentschieden zufrieden geben. Nachdem wir das Spielgeschehen bis zum 1:2-Anschlusstreffer klar dominieren konnten, verloren wir mit der Zeit immer weiter den Faden. Die Hektik und auch die aufgeheizte Stimmung im Spiel sorgten schließlich dafür, dass wir uns dem Niveau des Gegners anpassten und kaum noch in einen geregelten Spielaufbau kamen. Dennoch hatten wir auch im zweiten Durchgang ausreichend viele Chancen, um das vorentscheidende 3:1 zu machen. Dass am Ende ein mindestens strittiges Tor für den Ausgleich sorgt, macht das fünfte Saisonspiel in der Landesliga sicherlich auch ein Stück weit bitter. Mit nun sieben Punkten stehen wir in der Tabelle dagegen weiterhin im sicheren Mittelfeld.

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