Die Richtigen herausgefiltert

U19 startet mit 35 Spielern in die Saison - und wird am Ende Meister der Verbandsliga-Winterrunde!

Zu Beginn der Sommervorbereitung war alles neu. Naja, fast alles. Eine handvoll Spieler waren den A-Junioren des TuS Komet Arsten aus dem Vorjahr geblieben, die restlichen Spieler gingen in den Herrenbereich. „Trotzdem hatte ich zum Start rund 35 Spieler auf dem Platz“, erinnert sich Trainer Ugur Biricik. Selbst er war erst vor der Saison neu zum TuS gestoßen, hatte er doch vorher die ersten Herren von OT Bremen gecoacht. „Bei dieser großen Anzahl von Spielern mussten wir dann natürlich ganz genau hinschauen, wen wir behalten“. Und das sei deutlich schwerer als gedacht gewesen. „Die Vorbereitung lief sehr schlecht, vor allem die Ergebnisse haben nicht gepasst“, so Biricik. Er musste es in gut vier Wochen also schaffen, aus einem kleinen, bestehenden Restkader, den aus der B-Jugend hochkommenden, vereinsinternen Spielern sowie zahlreichen Neuzugängen eine qualitativ hochwertige Mannschaft auf die Beine zu stellen. 

Blickt man ein halbes Jahr später auf die Tabelle der A-Junioren Verbandsliga Winterrunde, lässt sich eindeutig sagen: er hat es geschafft. Zwölf Siege fuhr die U19 des TuS Komet Arsten in 13 Spielen ein, schoss dabei satte 80 Tore. „Dass die Saison so erfolgreich verlaufen würde, hätte ich nie erwartet“, sagt Biricik mit Blick auf die Anfänge. Selbst seine Spieler hätten immer wieder andere Teams vorne gesehen. „Weyhe, der Bremer SV und Hastedt haben ja auch keine schlechte Serie gespielt“, merkt Biricik an. Zudem feierte die Arster U19 auch im Pokal gegen Vatan Spor (6:1) und Hemelingen (6:0) klare Erfolge - nun steht man im Viertelfinale. Als die Saison Anfang September begann, standen indes immer noch rund 28 Spieler im Kader der Arster. „Wir mussten selbst während der Hinrunde weitere Spieler herausfiltern, die nicht mit auf den Zug aufspringen konnten“.

Mittlerweile bestünde die Mannschaft aus 22 Spielern. „Oder 23, oder 24“. So genau könne Ugur Biricik das gar nicht sagen, schließlich käme beispielsweise im Winter mit Yannick Böhling ein weiterer Spieler hinzu, der sich Mitte September nach Australien verabschiedet hatte. Es bewegt sich also weiterhin viel, bei den A-Junioren des TuS Komet Arsten. „Es muss sich auch viel bewegen“, sagt Biricik, „wir müssen die Jungs doch weiterentwickeln“. Auch als Top-Torjäger Maik Ahlers, der insgesamt 21 Tore zur Meisterschaft beisteuerte, vom neunten bis zum zwölften Spieltag verletzungsbedingt ausfiel, ließen sich die A-Junioren nicht beirren. „Zunächst war die Verletzung von Maik natürlich ein Schock. Rückblickend hatte sie aber auch etwas positives, weil wir durch die Umstellungen noch variabler in unserem Spiel geworden sind“, findet Biricik. Die Marschroute für die Rückrunde sei deshalb klar. „Wir wollen wieder Meister werden - und so in die Regionalliga aufsteigen“.

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