Unnötige Niederlage

B-Junioren unterliegen dem Heider SV nach wechselhaften Halbzeiten mit 1:2

Das war überflüssig. Mit einer 1:2 (0:2)-Niederlage beim Heider SV mussten die B-Junioren des TuS Komet Arsten am Samstag ihre knapp dreistündige Heimreise antreten. Dabei wäre für die Mannschaft von Burak Bahar durchaus ein Punkt, wenn nicht sogar ganze drei Zähler, drin gewesen. Eine indiskutable erste Halbzeit schmälerte die Hoffnungen auf den ersten Punktgewinn in der noch jungen Regionalliga-Saison allerdings drastisch. 


In der ersten Viertelstunde begegneten sich beide Teams noch auf Augenhöhe. Sowohl der "kleine" HSV als auch der TuS hatten erste Chancen zu verzeichnen. Doch besonders Heides Nummer Sieben, Azat Selcuk, bekam die Arster Defensive kaum in den Griff. So war es dann auch Selcuk, der die Hausherren in der 14. Minute nach feiner Vorarbeit von Jan-Niklas Zemke mit 1:0 in Führung bringen konnte. Der Gegentreffer hinterließ in der TuS-Abwehr um Kapitän Jo Bondombe-Simba merklich Spuren. Ein ums andere Mal ließ sich die Bremer Hintermannschaft überspielen, einzig TKA-Keeper Pascal Wiewrodt war es zu verdanken, dass es nach einer halben Stunde noch nicht 0:3 oder 0:4 gestanden hatte. Auf der Gegenseite besaßen Muhammed Erkul, dessen Schuss nach umkurven des HSV-Torhüters von der Linie gekratzt wurde, und Max Buschermöhle per Freistoß die besten Gelegenheiten zum Ausgleich. Komet-Coach Bahar reagierte noch vor der Pause mit einem Doppelwechsel, doch helfen sollte dies vorerst nichts. Wie schon gegen den JFV Nordwest im Auftaktspiel (1:4) leistete sich die Arster Defensive einen groben Schnitzer. Den daraus entstehenden Konter vollendete Mika-Christopher Kieselbach zum überaus verdienten 2:0 für die Gastgeber (37.). 


Nach dem Seitenwechsel zeigten die Gäste aus der Hansestadt dann aber ein völlig anderes Gesicht. Plötzlich spielten die Arster mit Leidenschaft, Kampf und Willen. So war der 1:2-Anschlusstreffer durch Kubilay Yalabik rund sieben Minuten nach Wiederanpfiff die logische Konsequenz. In der Folge erhöhte der TuS den Druck, ohne sich jedoch wirklich zwingende Chancen zu erarbeiten. Es wirkte, als wäre der Heider SV nicht nur am schwimmen, sondern beinahe schon am ertrinken. Der Bahar-Elf gelang es einzig und alleine einfach nicht, dem HSV den Todesstoß zu versetzen. Dadurch fanden die Heider ab der 60. Minute wieder in die Partie zurück - und hätten bei einer besseren Chancenverwertung durchaus für die Vorentscheidung sorgen können. Bei den Arstern schwanden nun zusehends die Kräfte, weshalb die so genannten 100%igen Torchancen ausblieben. Und so blieb es am Ende beim insgesamt völlig verdienten 2:1-Sieg für den Heider SV, der sich in seinem ersten Regionalliga-Spiel gleich über die ersten Zähler freuen durfte. Dementsprechend bedient war auch Trainer Burak Bahar. „In der ersten Halbzeit haben wir nicht das gemacht, was wir uns vorgenommen haben. Bei den Gegentoren haben wir wieder kräftig mitgeholfen. Der zweite Durchgang war deutlich besser, aber wir haben es verpasst, uns klare Chancen zu erarbeiten“. Es bleibt also noch einiges zu tun, bis zum nächsten Spiel beim SV Werder Bremen II am kommenden Sonntagvormittag.

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